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Spruch des Moments

Karl-May-Festspiele Elspe – hinter der Bühne / Backstage-Tour

Karl-May-Festspiele Elspe - Der Vulkan oberhalb der Bühne

Karl-May-Festspiele Elspe – Der Vulkan oberhalb der Bühne

Vor einigen Tagen war ich seit Jahren mal wieder bei den Karl-May-Festspielen in Elspe. Zum vierten Geburtstag unserer Sina sind wir zu “ihrem Winnetou und Old Shatterhand” gefahren – ins “Tal des Totes”.

Bei bestem Wetter konnten wir nicht nur Pferde- und Stuntshows erleben und eine wunderbare Inzenierung frei nach Karl May.

Bereits 1987 stand ich als kleiner Junge einmal auf der großen Westernbühne. Damals war ich mit dem Fußballverein VfL Wolbeck bei der Aufführung “Der Schatz im Silbersee” vor Ort und es war Tradition, dass bei der letzten Aufführung ein Kind vor der Vorstellung auf der Bühne sich auf ein Pferd setzen durfte und Winnetou begrüßen durfte – das war 1987 ich. Ich werde diesen Anblick nicht vergessen – der Blick in das Menschenmeer – sagenhaft.

 

Bühnenstück 2016 – “Im Tal des Todes”

Das Stück frei nach Karl May ist schnell erzählt (Ich gehe nicht auf alle Einzelheiten ein!). Das Stück spielt an der Grenze zwischen Arizona und Mexiko im kleinen fiktiven Dorf Dos Palmos.

Dort an der Grenze betreibt der Gangster Leflor und seine Bande ein Quecksilberbergwerk. Das Bergwerk, unterhalb eines Vulkans, hat er den Indianern im Tausch gegen Waffen abgekauft. Im Bergwerk arbeiten Siedler, die bei Überfällen auf Tracks gefangen genommen werden. Die Indianer werden ungeduldig, da Leflor die versprochenen Waffen nicht liefern kann. Winnetou und Old Shatterhand können nicht verhindern, dass ein weiterer Track auch mit Kindern überfallen wird. Man kann jedoch die Indianer überzeugen, dass die Banditen ihnen nur Schlechtes wollen, gemeinsam werden die Siedler und Kinder befreit, die Gangster gefangen genommen. Leflor und seine Bande befreien sich, klettern den Vulkan empor – gerade als der Vulkan ausbricht. Leflor verbrennt, ebenso drei seiner Gangster. Das Bergwerk explodiert. Die Siedler leben von nun an in Frieden mit den Indianern.

 

Backstage-Führung

Dieses Jahr wollte ich mir einen Traum erfüllen – einmal eine Backstage-Führung mitmachen, hinter die Kulissen schauen – einmal den Blick der Darsteller anschauen. Somit habe ich entsprechend für uns extra eine Backstage-Führung gebucht.

Insgesamt zehn große Gruppen haben sich an diesem Tage über und hinter die Bühne gewagt. Unsere Bühnenführerin Maria hat das sehr gut gemacht, hat uns diverse Einblicke gegeben und zahlreiche Informationen mit auf den Weg gegeben.

Der Blick von der Bühne in den Zuschauerraum war grandios – ich habe mich sofort an 1987 erinnert – die Bilder waren so real, als wäre es erst gestern gewesen.

Mich hat nur sehr stark gewundert, wie steil die Bühne tatsächlich ist. Sehr gutes Schuhwerk ist hier aus Schauspielersicht Pflicht; und auch die Pferde müssen bei ihren Ritten enorme Arbeit leisten.

Was mich sehr gewundert hat: Die Bühne ist durchzogen von Geheimtunneln und Geheimgängen, die man als Zuschauer nicht sieht. Bis auf die öffentlich sichtbaren Eingänge in den Berg, sieht man andere Wege nicht. So befindet sich auf er Bühne ein Brunnen vor dem Hotel “Maison de Madrid”. Schaut man in den Brunnen von oben, sieht man einen Tunnel nach hinten weggehen. Ebenso befindet sich ein gut ausgebauter Tunnel vom Stuntbecken unterhalb des Berges weg bis in den Eisenbahntunnel; heißt die Stuntmänner können hier unbemerkt von der Bühne gehen – ganz gemütlich.

Auch ist der Berg an sich mit Gängen durchzogen; mehrere Eingänge gibt es hier.

Hinter der Bühne gibt es neben den Pferdeställen, dem Clubhaus (mit Schminkbereich, einen Teil der Gaderobe und Wohnungen für Schauspieler) auch ein Schwimmbecken und einen Beachvolleyballplatz.

Ich habe längst noch nicht alles gesehen, was ich sehen wollte … vielleicht im nächsten Jahr!

 

Infos unter:

 

Jochen Bludau (Foto: Elspe.de/Flickr)

Jochen Bludau (Foto: Elspe.de/Flickr)

Neulich habe ich online dieses uralte Video gefunden – Elspe 1975 – die Anfänge der heutigen Naturbühne. Es handelt sich hier zwar um einen Stummfilm … man erkennt jedoch direkt, wie es damals ausgesehen hat. Einer, der quasi seit dem ersten Spatenstich dabei ist und im Video gut erkennbar ist, ist der heutige Geschäftsführer, Jochen Bludau.

 

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