Aggressiver Angriff, ratlose Systemadministratoren: Ein höchst erfolgreicher Computerwurm hält IT-Sicherheitsexperten in Atem. Der Wurm Conficker oder Downadup befällt augenscheinlich wehrlose Windows-Rechner in Massen. Doch was will der Wurm?
IT-Sicherheitsunternehmen haben es in den letzten Jahren nicht leicht gehabt, in die Schlagzeilen zu kommen. Die Zeit der großen Virenwellen, die spektakuläre Schäden verursachten, schien vorbei. Die meisten modernen Schadprogramme verhalten sich unauffällig, schnüffeln auf fremden Rechnern und schädigen Einzelne sehr gezielt. Das liegt auch daran, dass das Gros der heutigen Viren von Kriminellen mit knallharten finanziellen Interessen in Umlauf gebracht wird.
Beispiellos erfolgreich
Geschrieben am Januar 19, 2009 | Kategorie
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Mit „Luxemburg“ verbindet man automatisch die Begriffe Diskretion und (Daten-)Sicherheit. Wie die ESET Virus Labs jedoch herausfanden, führt der Wurm Win32/Inject.NBL genau das Gegenteil im Schilde. Dieser aus Luxemburg verschickte Virus befällt seit Anfang dieser Woche vor allem Anwender von Windows Live Messenger, AIM und Triton. Befallene PCs werden gegen ihren Willen und ohne Wissen des Anwenders in Botnetze eingespeist und vermutlich für das Versenden von Malware missbraucht.
Neugierde wird bestraft
Geschrieben am September 2, 2008 | Kategorie
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Entschlüsselung nur gegen Lösegeld
Sicherheitsexperten schlagen Alarm. Ein neues Schadprogramm verschlüsselt Dateien in infizierten Rechnern. Das Entschlüsselungsprogramm gibt es von cyberkriminellen Erpressern gegen Bares – ein kriminelles Geschäftsmodell mit Zukunft, sagen Experten.
Keine Entwarnung an der Wurm- und Virenfront: Die Zahl der Schadprogramme werde sich 2008 im Vergleich zum Vorjahr verzehnfachen, befürchten Experten der russischen Antivirenfirma Kaspersky. 20 Millionen neue Schadprogramme sagen die russischen Experten insgesamt voraus. Andere Sicherheitsunternehmen warten mit ähnlichen Prognosen auf.
Ihre Dateien wurden verschlüsselt
Geschrieben am Juni 15, 2008 | Kategorie
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Der finnische Antivirenhersteller F-Secure hat die Statistiken des ersten Quartals 2008 ausgewertet und die Ergebnisse bekannt gegeben. Das Unternehmen schätzt, dass dieses Jahr insgesamt eine Million neue Schädlinge das Licht der Welt erblicken – täglich trudelten auf den Servern 25.000 Schadprogramme ein.
Diese Anzahl kommt nicht unerwartet, hatte doch der Dienstleister AV-Test bereits im vergangenen Jahr täglich die gleiche Anzahl an Schädlingen verzeichnet – bekam sie aber von allen Antivirenherstellern und aus weiteren Quellen wie Honeypots. Laut Andreas Marx, Geschäftsführer von AV-Test, kamen alleine am heutigen Tag bis 13 Uhr 21.439 sogenannte Unique Samples auf den Servern des Unternehmens an, also Schädlinge mit einzigartigem Fingerabdruck nach MD5. Erwartete Marx noch für Ende 2007 insgesamt 7 Millionen Samples in der Schädlingssammlung, durchbricht die Anzahl voraussichtlich Mitte April bereits die 10-Millionen-Marke. Das zeigt, das einzelne Antivirenhersteller lediglich einen Bruchteil der kursierenden Schädlinge überhaupt erhalten.
Geschrieben am April 1, 2008 | Kategorie
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