Praxis-Checkliste: So entlarven Sie einen Mietnomaden!
15. Juli 2007 | ID: 323 | 893 ArtikeleinblendungenLassen Sie sich bitte nicht von Äußerlichkeiten blenden.
Je luxuriöser Ihr Mietobjekt und je höher die Miete, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mietnomade vor Ihnen steht. Lassen Sie sich bei der Mietvertragsunterzeichnung nicht unter Zeitdruck setzen: eine Mieterselbstauskunft, ein Bonitätscheck oder eine Vermieter-Bescheinigung sollten für Sie eine Selbstverständlichkeit sein.
Kommen Zweifel auf, überprüfen Sie alle Angaben Ihres Mieters sehr genau, besonders die über den Vorvermieter. Rufen Sie notfalls kurz dort an und erkundigen Sie sich, ob Ihr Mieter stets pünktlich und vollständig die Miete bezahlt hat. Und: fragen Sie in jedem Fall uns v o r Abschluß des Mietvertrages !
Wichtig, nicht nur wenn Ihr Mieter plötzlich irgendwann verschwunden ist: machen Sie eine Kopie des Personalausweises und prüfen Sie die dort angegebene Adresse. Mietnomaden stehen mit Behörden auf Kriegsfuß und melden sich ungern um bzw. lassen ihren Ausweis ständig an die neuen Adressen anpassen.Übrigens: da Mietnomaden stets flexibel sein müssen, leben sie häufig als Single oder kinderloses Paar.
Handeln Sie schlussendlich nach dem Grundsatz: lieber ein solventer Mieter, der etwas weniger Miete zahlt, als ein Mietnomade, der gar keine Miete zahlt.
Quelle: News von:
www.inkassomarkt.de | www.inkasso2000.de
Inkasso Arnold, Goch. Tel. 02823/4692, Fax 4717
eMail: inkasso-arnold
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Artikel wurde veröffentlicht am: Sonntag, 15. Juli 2007
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Am 19. November 2007 um 17:04 Uhr
So einen paranoiden Quatsch, der üblichen Vermieterhysterie hinterherzulaufen, habe ich selten gelesen. Wer lieber einer Datenbank als seinem gesunden Menschenverstand vertraut, sollte mal sein Slebstverständnis sachkundlich überprüfen lassen.
Zu behaupten, je teurer die Miete je unseriöser sei der Kunde ist wohl das übelste , was man so an Behauptungen aufstellen kann. Seltsam auch, das jeder Vermieter angeblich schon einen Mietnomaden gehabt hat. Das ist bei einer Quote von unter 1 Promille schon eine sehr erstaunliche Rechnung. Aber mit netten Mieter (zu mehr als 99 % deutlich in der Überzahl) lässt sich halt kaum ein Geschäft machen. Dem gegenüber steht die Zahl von mehr als 75 % von Mietern, die mit ihren Vermietern sehr unzufrieden sind, da sie ihre Rechte zwar wahrnehmen wollen, aber ihre Pflichten deutlich vernachlässigen. Man kann davon ausgehen, je größer der Vermieter, desto schlimmer das Verhalten.
Ergo: einen Vermieter geht weder die Bonität noch das Einkommen oder sonst irgendwas an. Weder Bank noch Schufa oder Creditreform sind befugt, hierüber Auskunft zu geben. Zuwiderhandlungen sind strafbar und können jederzeit strafrechtlich verfolgt werden.