Neue Rootkit Technologien von Hackern vorgestellt
Auf mehreren in Kürze stattfindenden Sicherheitskonferenzen wollen Hacker neue Rootkit-Techniken vorstellen.
Sebastian Muñiz von Core Security hat ein Rootkit für Cisco-Router entwickelt, das er auf der EuSecWest-Konferenz am 21. und 22. Mai in London vorstellen will. Sherri Sparks und Shawn Embleton von Clear Hat Consulting missbrauchen hingegen einen bislang wenig bekannten Modus von Intel-Prozessoren zum Verstecken von Software und präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit auf der Konferenz Black Hat USA 08 vom 6. bis zum 7. August im Caesars Palace Hotel und Casino in Las Vegas.
Das Rootkit von Sparks und Shawn nutzt den sogenannten System Management Mode (SMM) von Intel-Prozessoren, um einen Keylogger im Speicher zu verstecken. Der System Management Mode dient eigentlich dazu, um Systemereignisse wie Chipsatz- oder Speicherfehler abzufangen und darauf zu reagieren, oder um fehlende oder fehlerhafte Implementierungen von Motherboard-Funktionen nachzurüsten beziehungsweise auszubessern oder etwa auch die Lüfter eines Rechners bei Überhitzung des Prozessors zu aktivieren. SMM kennen alle modernen x86- und x64-Prozessoren, auch etwa von AMD oder Via.
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