Bericht der New York Times heizt Spekulationen an. Die renommierte US-Tageszeitung New York Times berichtet, dass Google ernsthaft darüber nachdenkt, für seine Rechenzentren eigene Prozessoren zu entwerfen.
Das Blatt zitiert dafür den Technik-Chef des Online-Riesen und zahlreiche Analysten. Dem Bericht der New York Times (NYT) zufolge bleibt Google bei seiner Hardware beim bisherigen Ansatz des Hardware-Bastelns: Billige PC-Komponenten werden zu Rechenzentren verwoben, bei denen die Ausfallsicherheit der einzelnen Rechner nicht im Vordergrund steht. Stattdessen sind die Systeme mit zahlreichen Reserve-Rechnern gesichert. Ein Markenzeichen ist der Zeitung zufolge der massive Einsatz von Klettband, um Komponenten zusammenzuhalten – dafür hat das Unternehmen bereits ein Patent erhalten. Mit dieser bewusst hemdsärmeligen Strategie hat Google über die ganze Welt verteilt eine Rechenkapazität angehäuft, die ihresgleichen sucht.
Google hat im Januar 41,4 Prozent aller Suchanfragen im Internet bearbeitet und damit seinen Anteil im Vergleich zum Januar 2005 um 6,3 Punkte gesteigert.
Diese Zahlen ergeben sich aus der monatlich durchgeführten qSearch-Analyse des Marktforschungsinstituts Comscore. Hauptkonkurrent Yahoo! musste im selben Zeitraum 3,1 Punkte abgegeben und präsentierte in 28,7 Prozent der Fälle ein Ergebnis.
Auch die an dritter und vierter Stelle folgenden Google-Rivalen konnten sich nicht gegen den Platzhirsch behaupten: MSN verlor 2,3 Punkte und kam auf einen Marktanteil von 13,7 Prozent, die Suchmaschinen von Time Warner mussten zusammen ein Minus von 1,7 Punkten hinnehmen und und nahmen 7,9 Prozent der Anfragen entgegen.
Der Suchmaschinenriese Google digitalisiert in einer gigantischen Scan-Aktion derzeit mehrere Millionen Bücher. Nun hat sich auch eine zweite Groß-Initiative diesem Ziel verschrieben – geleitet von Googles Erzrivalen Yahoo.
Der Platzhirsch bekommt Konkurrenz. Eine von Googles Erzrivalen Yahoo geführte Gruppe, die Open Content Alliance, will analog zur Google Print Library ein groß angelegtes Digitalisierungsprojekt starten. Unser Ziel ist es, bei der Erweiterung des menschlichen Wissens mitzuhelfen, formuliert Yahoo-Vorstand Dave Mandelbrot ganz unbescheiden das Ziel. Worte, die durchaus an die Rhetorik zum Start von Googles Bücherprojekt erinnern. Damals hatte Google-Chef Larry Page ebenso großspurig verkündet, das Ziel seines Unternehmens sei es die Informationen der Welt zu organisieren – und mit großer Freude arbeite man dafür mit den Bibliothekaren zusammen.
Nach eigenen Angaben umfasst der Suchmaschinen-Index von Yahoo mittlerweile 19,2 Milliarden Web-Dokumente, 1,6 Milliarden Bilder und mehr als 50 Millionen Audio- und Videodateien.
Damit habe man die 20-Milliarden-Grenze von erfassten Web-Elementen erstmals überschritten, verkündete Tim Mayer von Yahoo!Search fast schon nebenbei im Weblog des Suchmaschinen-Anbieters. Im gleichen Atemzug weist er bescheiden darauf hin, dass die Größe des Index selbstverständlich nur eines von mehreren Qualitätsmerkmalen eines Web-Suchdiensts sei.
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Experten: Daten gegen Zugriff sichern
Vertrauliche Daten sollten besser nicht auf Rechnern mit Internet-Zugang gespeichert werden. Ist dies nicht möglich, sollten sie zumindest gegen den Zugriff von Fremden gesichert werden. Der Test einer Computerzeitschrift zeigte nämlich, dass eine Google-Suche nach den Stichworten confidential oder for internal use only mehr als 19.000 Treffer ergab. Bei anderen großen Suchmaschinen gibt es teilweise noch mehr Treffer – so nahezu 27.000 bei MSN und fast 33.000 bei Yahoo. Auch im deutschsprachigen Web gelangen vertrauliche Informationen ins Netz. Die Google-Suche mit der Eingabe nur zum internen Gebrauch bringt gleich unter den ersten Treffern komplette Adress- und Preislisten sowie interne Studien und Präsentationen auf den Bildschirm.