Brite startet neuartige Wissensmaschine "Wolfram Alpha"
Stephen Wolfram gilt als Mathe-Genie. Der Brite machte seinen Doktor mit 20 und schrieb eine Standardsoftware für Berechnungen aller Art. Sein jüngstes Projekt heißt "Wolfram Alpha" – eine Suchmaschine, die auf fast jede Frage eine Antwort weiß.
Ein schmales Texteingabefeld auf einer schlichten Webseite – so sieht das "Tor" zum Wissen dieser Welt bei Google aus. Ähnlich spartanisch geht es auch bei "Wolfram Alpha" zu. Das ambitionierte Projekt des renommierten britischen Physikers und Mathematikers Stephen Wolfram startet Anfang Mai. Doch die zugehörige Webseite ist jetzt schon online – einfach gestaltet wie die Suchseite bei Google. Damit hören die Gemeinsamkeiten allerdings schon auf.
Fertige Antworten statt Trefferlisten
Geschrieben am März 26, 2009 | Kategorie
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US-Medienberichten zufolge haben Google und Microsoft Live ihren Suchindex von Tausenden von Seiten bereinigt, die bekannt dafür sind, Schädlinge zu verbreiten. Die Suchmaschinenanbieter reagieren damit auf einen Hinweis des Sicherheitsunternehmens Sunbelt, das über das Problem von Suchtreffern, die zu bösartigen Seiten führen, in seinem Blog berichtet hatte.
Yahoo indexiert den Angaben von Sunbelt zufolge allerdings weiterhin die Seiten und durchsucht sie per Crawler. Yahoo soll aber eine Liste verdächtiger Seiten bei Sunbelt angefordert haben. Google und Microsoft wollen mit diesem Schritt verhindern, dass Anwender durch den Klick auf ein Suchergebnis auf einer bösartigen Seite landen.
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Unter den führenden Web-Adressen hat Google nach Ansicht der Organisation Privacy International den schlechtesten Datenschutz. In einer Studie zum Umgang der Unternehmen mit den Daten der Nutzer bekam Google die niedrigste Einstufung.
Diese Kategorie ist Firmen mit einer umfassenden Kundenüberwachung und Feindseligkeit gegenüber dem Datenschutz vorbehalten, wie Privacy International erklärte. Keines der 22 anderen überprüften Unternehmen – von AOL über Microsoft bis Yahoo – wurde so schlecht eingestuft. Probleme mit dem Datenschutz stellte Privacy International auch bei anderen Firmen fest, sie seien aber nirgends so schwerwiegend, heißt es in der Untersuchung. In einer Reaktion auf den Bericht verteidigte eine Google-Anwältin die Datenschutzpolitik des Unternehmens. Dabei verwies Nicole Wong auch darauf, dass sich Google im vergangenen Jahr erfolgreich gegen eine Verfügung des US-Justizministeriums zur Herausgabe von Millionen Suchanfragen gewehrt habe.
Microsofts kränkelnde Suchmaschine verliert den Kopf. Nach übereinstimmenden Berichten in diversen US-Medien wird Christopher Payne seinen Job als Vizepräsident und Chef der Live-Search-Sparte aufgeben, Microsoft verlassen und ein eigenes Unternehmen gründen, das sich allerdings nicht mit Suchmaschinen beschäftigen soll.
Geschrieben am März 9, 2007 | Kategorie
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Wikipedia-Gründer Jimmy Wales kündigt konkrete Pläne für neue Suchmaschine an
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales plant den Aufbau einer kommerziellen Suchmaschine. Das wurde bereits Ende letzten Jahres bekannt. In einem Zeitungsinterview wurden nun weitere Details enthüllt. Wikia Search soll wie das Online-Lexikon Wikipedia von seinen Nutzern aufgebaut und gepflegt werden und Ende des Jahres ans Netz gehen. In Wales’ strategischem Visier steht Suchmaschinenprimus Google. Die Suchmaschinenfirma Google kommt in Deutschland auf einen Marktanteil von derzeit 87,1 Prozent. Zählt man die anderen Suchmaschinen hinzu, die ihre Ergebnislisten von der kalifornischen Suchmaschine beziehen, liegt der Marktanteil des US-amerikanischen Suchmonopolisten sogar noch höher. In keinem anderen Medium würde eine solche Machtkonzentration politisch geduldet, sagt der Hannoveraner Suchmaschinenexperte Wolfgang Sander-Beuermann.