
Wer ein Unternehmen auffordert, auf Werbemails zu verzichten, muss nicht hinnehmen, dass danach weitere Mails im Postfach landen. Nach einem nun veröffentlichten und inzwischen rechtskräftigen Urteil des Amtsgerichts München sind unverlangt zugesandte Werbemails eine "unzumutbare Belästigung", deren Unterlassung verlangt werden kann. (AZ: 161 C 6412/09)
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Um Webseiten zu blockieren kann man eine Firewall installieren oder unter Windows die host-Datei ergänzen, die systemweit Webseiten-Zugriffe sperrt. Warum ist soetwas gut?
- Ein effektiver Schutz für Kinder, die nicht auf Chat-Webseiten gehen sollen
- Firmenchefs können ihre Mitarbeiter somit abhalten, während der Arbeitszeit z.B. an Online-Auktionen teilzunehmen
- Der Zugang zu bekannten Werbeservern kann blockiert werden, um darüber keine Werbung mehr zu sehen
- Der Zugang zu bekannten Viren-Servern kann blockiert werden
Mit ein paar wenigen Klicks und Einstellungen können Sie sich und andere, die den Computer benutzen, schützen. Die host-Datei liegt im Windows-Unterordner
c:\windows\system32\drivers\etc
Ob kostenfrei und gebührenpflichtig – einen E-Mail-Dienst ohne Spam zu finden, ist schwer. Darauf weist die Stiftung Warentest hin. Die Warentester hatten 18 E-Mail-Dienste untersucht. Frei von unerwünschten Werbe-E-Mails blieben im Test lediglich die Postfächer des Anbieters Yahoo Mail Plus. Und auch bei Arcor Pia basic sei "erstaunlich wenig Werbung" eingegangen. Bei manchen anderen Anbietern würden die Accounts mit Spam geradezu überhäuft.
Geschrieben am Juni 25, 2009 | Kategorie
Internet-Sicherheit,
News,
SPAM-News |
1 Kommentar
Jetzt im April starte ich einen Feldversuch, dessen Ergebniss fast schon feststeht. Ich habe meine Spamfilter gelockert und möchte sehen, wieviel eMails – wieviel Spam um genau zu sein – ich diesen Monat mehr bekomme, wenn ich folgende Spamfilter auf dem Server ausschalte:
Greylisting
Bei diesem Verfahren werden unbekannte E-Mail-Server beim erstmaligen Versenden einer E-Mail an unseren Server zum nochmaligen Versenden der E-Mail aufgefordert. Spamserver tun dies in der Regel nicht. Andere Server senden die E-Mail erneut, so dass diese dann zugestellt wird. Eine Verzögerung von wenigen Minuten ergibt sich jedoch nur beim erstmaligen Versenden an unseren Server. Im Normalfall erfolgt durch den versendenden Server, sofern dieser sich korrekt verhält, eine Information an den Absender, wenn eine E-Mail nicht zugestellt werden kann.
Meine privaten Spamstatistik ist weiter rückläufig. Im November waren es mit 2.027 reinen Werbe-eMails so wenig wie schon lange nicht mehr.
Seit Dezember 2007 notiere ich mir jeden Monat die Summe aller ausgefilterten Werbe-eMails. Das Programm SPAMfighter leistet hier sehr gute Dienste, so dass ich es bis 2011 lizensiert habe.
Im Januar war ungewöhnlich viel los – täglich über 300 eMails mit unerwünschter Werbung prasselte herein … jetzt im November mit durchschnittlich 68 eMails waren es fast nur noch 1/5.
Unten stehend meine Statistiken seit Dezember 2007:
