Geklaute Daten sind online schon mit Rabatt zu haben
Monate lang haben Sicherheitsexperten das verzweigte Vertriebsnetz der Cybergangster erforscht. Ergebnis: Die Kriminellen verhökern geklaute Daten nach allen Regeln der Marktwirtschaft. Wer geschickt verhandelt, kriegt sogar Rabatt.
Die Zeiten, in denen Amateur-Hacker damit prahlten, fremde Passwörter und Online-Zugänge geknackt zu haben, sind vorbei. Der Cybergauner von heute wird von Profitgier getrieben. Ob Kontodaten oder Kreditkartennummer – was sich zu Geld machen lässt, wird von ihm gestohlen und in klingende Münze verwandelt.
Datenklau ist lukrativ
Geschrieben am September 25, 2009 | Kategorie
Internet-Sicherheit,
News |
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Kriminelle haben durch das Ausspähen von Login-Daten für Online-Spiele in chinesischen Internet-Cafes und dem anschließenden Weiterverkauf der Daten einen Schaden von umgerechnet 1,2 Milliarden US-Dollar angerichtet. Das hat der Microsoft-Virenspezialist Chun Feng nun auf der Malware-Konferenz Virus Bulletin in Genf berichtet. Zum Einsatz kommt dabei der Trojaner Dogrobot, der sich im System versteckt und sogar eine System-Wiederherstellung unter Windows überlebt.
Dabei macht sich der Schädling laut Feng eine "Hintertür" in der Windows-System-Wiederherstellung und offenbar eine Schwachstelle in der in vielen PCs in chinesischen Internet-Cafés verbauten "Hard Disk Recovery Cards" zunutze. Die Karten sollen das Schreiben auf die Festplatte vermeiden und etwa Virusinfektionen verhindern beziehungsweise das Wiederherstellen des alten Zustands ermöglichen. Eine Festplatte mit einer ähnlichen Funktion bietet etwa Excelstor mit seiner GStor-Plus an. Bislang haben sich solche System aber hierzulande nicht durchgesetzt.

Wer ein Unternehmen auffordert, auf Werbemails zu verzichten, muss nicht hinnehmen, dass danach weitere Mails im Postfach landen. Nach einem nun veröffentlichten und inzwischen rechtskräftigen Urteil des Amtsgerichts München sind unverlangt zugesandte Werbemails eine "unzumutbare Belästigung", deren Unterlassung verlangt werden kann. (AZ: 161 C 6412/09)
weiterlesen unter: www.n-tv.de
Das Projekt OpenOffice.org hat am heutigen Dienstag eine Kampagne gegen Download-Abofallen gestartet. Auf einer Website haben die ehrenamtlichen Entwickler Informationen und Hintergrundartikel zusammengestellt. Außerdem rufen sie dazu auf, per E-Mail Seiten zu melden, unter denen man erst nach Abschluss eines angeblichen Abonnements die freie Office-Suite herunterladen kann. Anhand der Einsendungen werde das Projekt gezielt die Suchmaschinen um ihre Mitarbeit bitten, heißt es in einer Mitteilung.
weiterlesen unter: www.heise.de
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Geschrieben am September 16, 2009 | Kategorie
Internet-Sicherheit,
News |
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Täglich fallen hunderte von Internet-Benutzern auf Webseiten-Betreiber herein, die nur eines wollen: dem "dummen" User eine Abo für eine kuriose Dienstleistung zu verkaufen, dessen Leistung man auch umsonst im Internet bekommt.
Häufig liegen die Kosten für Gratisprogramme bei 100 Euro und mehr – pro Jahr. Verbraucherschützer versuchen zwar, solche Webseiten vom Netz zu nehmen, verlieren aber regelmäßig das Spiel gegen die betrügerischen Webseitenbetreiber, die ihr Angebot kurze Zeit später minimal verändert und unter neuer Domain wieder online stellen. Damit jetzt immer mehr User vor diesen Abofallen geschützt werden, hat die Computerzeitschrift ComputerBILD eine kostenlose Software entwickelt, um die Internet-User zu schützen. In Zusammenarbeit mit mehreren Verbraucher-Schutzvereinen wird täglich eine Blackliste aktualisiert, die den User vor Abzocker-Webseiten warnen. Ich habe mir das Programm angesehen und muss sagen: es funktioniert sehr gut. Ich empfehle es daher jedem, der sich im Internet noch nicht so gut auskennt.