Das Geschäft mit den persönlichen Daten

Digitale DatenGeklaute Daten sind online schon mit Rabatt zu haben

Monate lang haben Sicherheitsexperten das verzweigte Vertriebsnetz der Cybergangster erforscht. Ergebnis: Die Kriminellen verhökern geklaute Daten nach allen Regeln der Marktwirtschaft. Wer geschickt verhandelt, kriegt sogar Rabatt.

Die Zeiten, in denen Amateur- damit prahlten, fremde Passwörter und Online-Zugänge geknackt zu haben, sind vorbei. Der Cybergauner von heute wird von Profitgier getrieben. Ob Kontodaten oder Kreditkartennummer – was sich zu Geld machen lässt, wird von ihm gestohlen und in klingende Münze verwandelt.

Datenklau ist lukrativ

Chinesische Internetcafés: virenverseucht mit Trojanern

Trojaner müssen draußen bleibenKriminelle haben durch das Ausspähen von Login-Daten für Online-Spiele in chinesischen -Cafes und dem anschließenden Weiterverkauf der Daten einen Schaden von umgerechnet 1,2 Milliarden US-Dollar angerichtet. Das hat der Microsoft-Virenspezialist Chun Feng nun auf der Malware-Konferenz Bulletin in Genf berichtet. Zum Einsatz kommt dabei der Trojaner Dogrobot, der sich im System versteckt und sogar eine System-Wiederherstellung unter Windows überlebt.

Dabei macht sich der Schädling laut Feng eine "Hintertür" in der Windows-System-Wiederherstellung und offenbar eine Schwachstelle in der in vielen PCs in chinesischen -Cafés verbauten "Hard Disk Recovery Cards" zunutze. Die Karten sollen das Schreiben auf die Festplatte vermeiden und etwa Virusinfektionen verhindern beziehungsweise das Wiederherstellen des alten Zustands ermöglichen. Eine Festplatte mit einer ähnlichen Funktion bietet etwa Excelstor mit seiner GStor-Plus an. Bislang haben sich solche System aber hierzulande nicht durchgesetzt.

Bitte keine Werbung! Spam-Klage erfolgreich

eMail

Wer ein Unternehmen auffordert, auf Werbemails zu verzichten, muss nicht hinnehmen, dass danach weitere Mails im Postfach landen. Nach einem nun veröffentlichten und inzwischen rechtskräftigen Urteil des Amtsgerichts München sind unverlangt zugesandte Werbemails eine "unzumutbare Belästigung", deren verlangt werden kann. (AZ: 161 C 6412/09)

weiterlesen unter: www.n-tv.de

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Kampf gegen Abofallen startet

Das Projekt OpenOffice.org hat am heutigen Dienstag eine Kampagne gegen Download-Abofallen gestartet. Auf einer Website haben die ehrenamtlichen Entwickler Informationen und Hintergrundartikel zusammengestellt. Außerdem rufen sie dazu auf, per E- Seiten zu melden, unter denen man erst nach Abschluss eines angeblichen Abonnements die freie Office-Suite herunterladen kann. Anhand der Einsendungen werde das Projekt gezielt die Suchmaschinen um ihre Mitarbeit bitten, heißt es in einer Mitteilung.

weiterlesen unter: www.heise.de

Zusatz:

Neuer Schutz gegen Abofallen – kostenloses ComputerBILD Schutzprogramm

Schutz mit ComputerBILDTäglich fallen hunderte von -Benutzern auf Webseiten-Betreiber herein, die nur eines wollen: dem "dummen" User eine Abo für eine kuriose Dienstleistung zu verkaufen, dessen Leistung man auch umsonst im bekommt.

Häufig liegen die Kosten für Gratisprogramme bei 100 Euro und mehr – pro Jahr. Verbraucherschützer versuchen zwar, solche Webseiten vom Netz zu nehmen, verlieren aber regelmäßig das Spiel gegen die betrügerischen Webseitenbetreiber, die ihr Angebot kurze Zeit später minimal verändert und unter neuer Domain wieder online stellen. Damit jetzt immer mehr User vor diesen Abofallen geschützt werden, hat die Computerzeitschrift ComputerBILD eine kostenlose entwickelt, um die -User zu schützen. In mit mehreren Verbraucher-Schutzvereinen wird täglich eine Blackliste aktualisiert, die den User vor Abzocker-Webseiten warnen. Ich habe mir das Programm angesehen und muss sagen: es funktioniert sehr gut. Ich empfehle es daher jedem, der sich im noch nicht so gut auskennt.

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