Kaspersky empfiehlt Interpol für das Internet

Der Mitbegründer der russischen Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky Lab, , hat sich für die Etablierung einer internationalen -Kriminalpolizei ausgesprochen.

In einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) sagte Kaspersky, es sei schwer für nationale Ermittler, Computerkriminalität zu stoppen, da die Täter meist international aktiv seien. Wir brauchen Interpol fürs . Die Europäische Kommission denkt schon über so etwas nach, aber das reicht nicht. Die russische, die chinesische und die amerikanische Polizei müssen auch mitmachen, verdeutlicht Kaspersky. Auf die Frage, was passieren soll, wenn nicht alle Länder mitmachen, sagte der 41-Jährige: Diesen Ländern würde ich den Zugang zum versperren. Kaspersky, der die Forschungsabteilung von Kaspersky Labs in leitet, geht davon aus, dass die Zahl der Schadprogramme in Zukunft weiter steigen wird.

Auch die Zahl der Hacker werde weiter zunehmen, denn ist ein sehr lukratives Geschäft mit einem geringen Risiko. 2006 seien auf der ganzen Welt gerade mal hundert Hacker festgenommen worden. Es gebe aber tausende. Und ich fürchte, dass die Zahl der Hacker auf 10.000 oder 100.000 steigen wird. Das neue MS- hält Kaspersky, dessen frühere Ehefrau Natalja zuletzt laut über einen Börsengang von Kaspersky nachgedacht hatte, für sicherer als XP. habe einige Türen für Hacker geschlossen. Es sei aber unmöglich, alle zu schließen. tue eine Menge für die der Nutzer, vollkommene bedeute aber, dass man nicht mehr online gehen darf. Anwender müssten deshalb selbst mehr für ihre im Netz tun, es genüge auch nicht, ein auf seinem Rechner zu . Aufklärung ist nötig, mahnt Kaspersky, und die sollte bereits in der Schule anfangen.

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Artikel wurde veröffentlicht am: Donnerstag, 22. März 2007
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