Bundesamt: Keine Panik wegen Conficker – April-Attacke ausgeblieben – Wurmprogramm aber weiter gefährlich
Der für den 1. April befürchtete Ausbruch des Computerwurms Conficker ist ausgeblieben. Der Schädling ist aber weiterhin aktiv. Informatiker der Uni Bonn haben eine Schwachstelle im Wurmprogramm entdeckt, durch die sich Conficker ausschalten ließe.
Der Großangriff auf das Internet ist ausgeblieben. Sicherheitsexperten hatten befürchtet, dass der berüchtigte Computerwurm Conficker zum 1. April weltweit aktiv werden und auf Befehl seiner Urheber hin Computersysteme angreifen könnte. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt Entwarnung. Ein solcher Angriff hat nicht stattgefunden. Es gebe keinen Grund zur Panik. Doch das Wurmprogramm ist weiterhin aktiv.
Hintermänner und Ziele unbekannt
Wer hinter Conficker steckt, ist weiterhin unklar. Microsoft hat eine Belohnung von 250.000 US-Dollar für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Conficker-Autoren führen. Konkrete Tipps gibt es aber offenbar noch nicht. Sicher ist jedoch, dass die Urheber des Wurmprogramms absolute Profis und dem cyberkriminellen Milieu zuzuordnen sind. Sie haben ihren Schädling mit einer Reihe von "intelligenten" Funktionen ausgestattet, die ihn vor Entdeckung und Entfernung schützen sollen.
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