Alter Bootsektor-Virus tarnt sich noch besser
Anfang des Jahres hat der Autor des Anti-Rootkit-Werkzeugs GMER einen neuen Bootsektor-Virus entdeckt, der sich im Master-Boot-Record (MBR) der Festplatte einnistet und mit Rootkit-Techniken den Windows-Kernel beim Systemstart manipuliert, um sich zu verstecken.
Die Antivirenhersteller haben zwar Wege gefunden, den Schädling trotzdem zu erkennen, doch jetzt sind Varianten des MBR-Rootkits aufgetaucht, die sich mit einer noch ausgeklügelteren Tarnung einnisten wollen.
Die ersten Varianten des MBR-Rootkits haben lediglich Systemfunktionen der Laufwerkstreiber wie disk.sys verbogen, um den Inhalt des MBR zu verstecken. Die Antivirenhersteller und GMER konnten diese sogenannten Hooks umgehen, indem sie die Adresse des Original-Codes direkt anspringen, den sie aus der Systemfunktion ClassPnpReadWrite des Treibers Classpnp.sys extrahieren konnten.
Download des Anti-Rootkit-Werkzeugs GMER
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