Nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) kam es im Jahr 2008 in Deutschland zu einem massiven Anstieg der Manipulationen von Geldautomaten. Rund 2400 Angriffe auf Geldautomaten hat das BKA 2008 verzeichnet, während es 2007 noch 1349 waren. Dabei waren allerdings nur 809 verschiedene Geldautomaten das Ziel der sogenannten Skimming-Attacken. Einzelne Geldautomaten wurden mehrfach von verschiedenen Skimmer-Banden manipuliert. Offenbar ist die Manipulation bestimmter Automaten erfolgversprechender, etwa Automaten in belebten Fußgängerzonen.
Beim Skimming kopieren die Betrüger den Magnetkartenstreifen von Geldkarten durch spezielle Vorsatzgeräte am Kartenschlitz und spähen die PIN-Nummern etwa durch Mini-Kameras aus. Mit Anti-Skimming-Modulen ließen sich derartige Angriffe abwehren. Mit den Methoden der Skimmer und Anti-Skimming-Techniken beschäftigt sich auch der Artikel "Angriff der Karten-Kloner" auf heise Security. Dort sind zudem Bilder der täuschend echt wirkenden Aufsatzgeräte zu sehen.
Der Fernsehsender 9Live ist bekannt für seine Mitmachspiele, bei denen man angeblich sehr viel Geld verdienen kann. Angbelich, denn jeder, der hofft durch einen Anruf bei 9Live durchzukommen, wird verarscht.
Das folgende Video deckt auf … macht Euch Euer eigenes Bild … muss man mehr dazu sagen?
Aggressiver Angriff, ratlose Systemadministratoren: Ein höchst erfolgreicher Computerwurm hält IT-Sicherheitsexperten in Atem. Der Wurm Conficker oder Downadup befällt augenscheinlich wehrlose Windows-Rechner in Massen. Doch was will der Wurm?
IT-Sicherheitsunternehmen haben es in den letzten Jahren nicht leicht gehabt, in die Schlagzeilen zu kommen. Die Zeit der großen Virenwellen, die spektakuläre Schäden verursachten, schien vorbei. Die meisten modernen Schadprogramme verhalten sich unauffällig, schnüffeln auf fremden Rechnern und schädigen Einzelne sehr gezielt. Das liegt auch daran, dass das Gros der heutigen Viren von Kriminellen mit knallharten finanziellen Interessen in Umlauf gebracht wird.
Hacker haben es mal wieder auf Paris Hilton und ihre Fans abgesehen und deponierten einen Trojaner auf der offiziellen Hilton-Website Parishilton.com. Besuchern öffnete sich übers Wochenende eine gefälschte "Update"-Aufforderung.
Paris Hilton: Kriminelle verteilen Trojaner über die Promiseite
Wer das "Update" akzeptierte oder abbrach, startete den Download einer infizierten Datei. Wer diese Datei dann noch ausführte, infizierte sich mit dem Trojaner Spy.Zbot.YETH. Der installiert ein sogenanntes Rootkit, spioniert Online-Banking-Informationen aus und lädt auf Befehl von außen hin weiteren Schadcode aus dem Netz. Die Antivirus-Experten von Scansafe entdeckten die Gefahr am Freitag letzter Woche, am folgenden Dienstag wurde die Gefahr behoben, berichtet "PC World". Wie viele Surfer Opfer des Trojaners wurden, ist nicht bekannt.