Cyberkriminelle Massenmail-Kampagnen setzen auf leichtgläubige Internetnutzer
Die einen locken ihre Opfer auf gefälschte Webseiten und schieben ihnen Schadprogramme unter. Andere verschicken dubiose Aktientipps. In beiden Fällen spekulieren Cyberkriminelle mit der Leichtgläubigkeit der E-Mail-Nutzer – nicht selten mit Erfolg.
Die Absenderadresse ist echt, der E-Mail-Inhalt ist gefälscht. Wieder einmal versuchen dreiste Schadprogrammverbreiter, ihre arglosen Opfer per E-Mail auf manipulierte Webseiten zu locken, um ihnen dort gefährliche Schadprogramme unterzuschieben. Im Visier der Cyberkriminellen stehen dieses Mal die Kunden des Otto-Versands. Die Rechnung ist blockiert, heißt es im Betreff der Mail. Wer sie öffnet, erfährt warum. Unser Sicherheitssystem hat den Versuch verhindert, Ihren Internetgeldbeutel auszunutzen, wird in der grußlosen Mail behauptet.
Trojaner-Basteln leicht gemacht: Der Pinch 2 PRO Builder Version 2.6 ermöglicht auch Computerunbedarften, anderer Leute Rechner auszuspähen. Panda Software, Hersteller von Antivirenprogrammen beschreibt in seinem Blog, wie erstaunlich einfach sich mit diesem Toolkit ein Trojaner mit beliebigen Eigenschaften zusammenklicken lassen soll. Zwar sind Virenbaukästen nicht wirklich neu, allerdings sprengt der Funktionsumfang und die offenbar sehr leicht zu bedienende Oberfläche den bekannten Rahmen.
Nicht nur falsch eingerichtete WLANs öffnen ungebetenen Mitsurfern und Datenspionen den Zugang. Auch ein Konfigurationsfehler beim Provider kann dazu führen, dass DSL-Kunden unwissentlich Daten für andere Kunden desselben Providers freigeben, berichtet die c’t in ihrer Ausgabe 16/07.
Das Problem fiel durch einen Extremfall auf. In der Windows-Netzwerkumgebung eines DSL-Nutzers erschien plötzlich ein fremder PC mit freigegebenen Ordner, in denen Kinderpornos lagen. Und, was noch schlimmer war, dieser fremde Rechner verband sich auf dem Umweg über den PC des arglosen Nutzers mit dem Internet, um die illegale Sammlung zu erweitern.
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Der Mozilla-Webbrowser Firefox nimmt laut Erhebungen der Marktforscher von XiTiMonitor von Anfang Juli 27,8 Prozent des europäischen Webbrowser-Marktes ein. Das sind 6,7 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.
Im gleichen Zeitraum ging der Anteil von Microsofts Internet Explorer von 73,3 auf 66,5 Prozent zurück, teilen die französischen Marktforscher mit. Opera kommt momentan auf 3,5 Prozent, Apples Safari auf 1,7 Prozent.
Geschrieben am Juli 22, 2007 | Kategorie
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