Weihnachten 2006

Lieber Webseiten-Besucher – ich wünsche Dir / Ihnen / Euch frohe Weihnachten und schon einmal vorab einen guten Rutsch.

Der heilige Abend im Kreise der Familie war dieses Jahr sehr schön – auch wieder einmal nach über 2 Jahren in St. Nikolaus Wolbeck (www.st-nikolaus-wolbeck.de) Messe zu dienen.

Es war schön … vor allem ungewohnt, wenn man über zwei Jahre aus dem aktivem Messdienst heraus ist – aber: einmal Meßdiener – immer Meßdiener!

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten – ich genieße die ruhigen Tage ohne Arbeitsdruck und Streß und tanke Energie für die nächste Zeit, die eh noch arbeitsreich und stressig genug werden wird.

Wurm versucht sich über Skype zu verbreiten

Websense weist auf einen neuen Wurm hin, der versucht, sich über Skype zu verbreiten. Dazu nutzt der Schädling aber wohl keine Sicherheitslücke in der Internettelefonie-, sondern versucht, Anwender dazu zu bewegen, eine Datei herunterzuladen und zu starten.

Ein potenzielles Opfer erhält dabei eine Nachricht via Skype Chat. über die Verbreitung gibt es keine genauen Zahlen. Der Ursprung des Wurms soll im asiatischen Raum liegen. Auf einem infizierten Windows-System findet sich laut Websense ein , der Passwörter ausspäht – Linux und Mac OS X sind nicht betroffen. Zudem beginnt der Wurm, seine Originaldatei über Skype anzubieten. Der Wurm ohne Namen ist allerdings kein Allerwelts-Wurm: Ersten Analysen zufolge verfügt er über Anti-Debugging-Funktionen und ist mit der NTKrnl Secure Suite gepackt. Diese Suite soll es Virenscannern so schwer wie möglich machen, Schädlinge in Dateien zu erkennen. Dazu setzt die Suite auf Polymorphismus und Verschlüsselung der Anwendung.

Anti-Spam-Datenbank ORDB streicht die Segel

Von einer dürren Meldung begleitet hat die Open Relay Database ihren Anti--Dienst abgeschaltet. Über fünf Jahre lang haben zahlreiche Mailserver-Betreiber die ORDB dafür eingesetzt, E-Mails aus dubiosen Quellen gar nicht erst anzunehmen oder zumindest als verdächtig zu markieren.

Anzeige Die ORDB führte systematisch so genannte offene Relays auf, also Mailserver, die E-Mails von überall aus dem annehmen und überall hin weiterleiten. Zuletzt waren es rund 225.000 IP-Adressen, die sich per DNS abfragen ließen (DNS-basierte Blacklist, auch kurz DNSBL genannt). Ebenfalls beliebt war der Service, den eigenen Mailserver bei ORDB daraufhin testen zu lassen, ob er möglicherweise als offenes Relay arbeitet. In den vergangenen Jahren haben offene Relays zwar an Bedeutung für den -Versand verloren. Dennoch suchen nach wie vor systematisch nach solchen Maschinen, die in der Regel wesentlich schneller und zuverlässiger arbeiten als private, infizierte PCs mit Hintertür-Funktionen.

Yellow Worm verbreitet sich über Lücke in Symantecs Virenscannern

Sieben Monate nach der Veröffentlichung einer kritischen Lücke in Symantecs Antiviren-Produkten durch den Sicherheitsdienstleister eEye sorgt diese wieder für Wirbel: eEye warnt vor Yellow Worm, der über die Lücke in Systeme eindringt und sie in Bots umwandelt.

Patente suchen mit Google

Wer bereits einmal die Website des US-amerikanischen Patent- und Markenamtes aufgesucht hat, um nach einer Patenschrift zu stöbern, wird sich möglicherweise an der nicht trivialen Handhabung der dortigen Suchmaske gerieben haben.

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