Betrüger werben per Mail Geldboten an

Experte: Trick dient Geldwäsche – Kuriere machen sich strafbar

Mit einer dreisten Masche über massenhaft versendete E-Mails versuchen derzeit Betrüger, ahnungslose Internetnutzer als Geldboten zu missbrauchen. Zur Osterzeit seien solche E-Mails jetzt in gigantischen Mengen vor allem in und Ü–sterreich in Umlauf, warnen Experten. Inzwischen würden die Betrüger sogar Kinder und Jugendliche ab 16 Jahren ansprechen, sagte ein Sicherheitsfachmann, der nicht genannt werden will.

Jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht, damit hört der Spaß auf. Der Trick dient der massenhaften Geldwäsche von Geldbeträgen, die Betrüger über im ausgespähte PINs und TANs erbeutet haben. Die Angeschriebenen werden mit einem lukrativen Nebenjob geködert. Als Voraussetzung sollen die potenziellen Opfer unter anderem über einen E-Mail-Zugang und ein Konto verfügen.

Mäuse machen mit Bussi-SMS

Maria simst andere in den Ruin: Die 20-Jährige jobbt bei einer -Agentur und chattet jeden Abend unter zehn Pseudonymen gleichzeitig. Ihre Mission: Fleißig Fragen stellen und auch mal schmutzige Texte schreiben.

Ein Kästchen blinkt auf dem PC-. Nils*, 23, aus Meiningen sendet eine Nachricht. Er fragt: Hey Maus, was machst du gerade? und muss nicht lange auf eine Antwort warten. Ich liege gerade im Bett und träume von dir. Küsschen Nina, schreibt Nina zurück. Dieselbe Nina, die an Michael, 17, aus Frankfurt Nachrichten als Connie schickt und sich für Steffen, 28, aus Esslingen Nicole nennt.

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