Schon 56 000 E-Mails mit Glückwünschen für Benedikt XVI.
Erst 48 Stunden sind vergangen, seit Papst Benedikt XVI. seine eigene E-Mail-Adresse hat. Doch seien inzwischen schon mehr als 56.000 Glückwünsche aus aller Welt an die Adresse geschickt worden, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.
Der größte Teil der elektronischen Post sei auf Englisch eingegangen (rund 30 000 Mails), gefolgt von Grüßen auf Italienisch (12 000), Spanisch (6000) und Deutsch (3000). Vor allem Jugendliche hätten Joseph Ratzinger ermutigt, keine Angst vor dem Vergleich mit seinem großen Vorgänger Johannes Paul II. zu haben.
Die Deutsche Telekom muss die Korrektheit einer Telefonrechnung mit einem Einzelverbindungsnachweis belegen, wenn der Kunde dies verlangt.
Das geht aus einem am Donnerstag bekannt gewordenen Urteil des Amtsgerichts Frankfurt hervor. Das Gericht wies die Zahlungsklage der Deutschen Telekom gegen eine Kundin zurück (Az.: 31 C 79/05-83).
Die Kundin hatte eine Monatsrechnung über rund 1720 Euro Telefonkosten erhalten, die im Wesentlichen auf mehr als 4000 Verbindungen zu einem Telekom-Gewinnspiel gestützt wurde. Die verärgerte Frau widersprach jedoch umgehend der Rechnung, weil sie an keinem dieser Gewinnspiele teilgenommen hatte. Statt jedoch ein Verzeichnis der einzelnen Telefonate zu erstellen, berief sich das Unternehmen lediglich auf eine Überprüfung, bei der “kein technischer Fehler” festgestellt worden sei. Deshalb müsse die Kundin die Telefonate tatsächlich geführt haben.
Geschrieben am April 22, 2005 | Kategorie
News |
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Nach Angaben des Herstellers von Antivirensoftware F-Secure hat sich die Zahl der bekannten Schädlinge für Symbian-Handys sprunghaft auf 71 erhöht.
Allerdings handelt es sich nach Analysen von F-Secure nur um Variationen des bereits seit längerem bekannten Symbian-Trojaners Skulls.D. Offenbar habe sich jemand die Mühe gemacht, 52 mal das Original abzuändern und damit Anwendungen zu infizieren. Keiner der neuen Schädlinge ist in der Lage, sich selbstständig wie CommWarrior über Bluetooth oder MMS zu verbreiten, sondern muss vom Anwender heruntergeladen und installiert werden.
Alle Trojaner verbergen sich in SIS-Installationsdateien raubkopierter Symbian-Anwendungen. Nicht ganz klar ist, ob die Autoren die infizierten Dateien bereits über Web-Seiten oder Filesharing-Netze verteilen.
Eine aktuelle Studie hat bestätigt, was Experten schon lange Kopfschmerzen bereitet: Der Umgang vieler Anwender mit Passwörtern ist alles andere als sicher.
Der Umgang mit Passwörtern ist nach wie vor zu nachlässig. Dies ist nach Angaben des Sicherheitsunternehmens SafeNet das Ergebnis einer weltweiten Umfrage. Passwörter seien etwa genauso sicher, als würde man den Haustürschlüssel unter der Fußmatte verstecken, hieß es weiter. Dabei hat sich fast nichts im Sicherheitsbewusstsein im Vergleich zu einer früheren Umfrage verändert. SafeNet führte die E-Mail-Umfrage im Dezember 2004 mit den gleichen Personen wie 2003 durch. Rund 2.700 Angestellte aus den USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien nahmen an der Studie teil. Zu den Ergebnissen der Umfrage gehört, dass sich 50 Prozent aller Mitarbeiter ihr Passwort aufschreiben, über ein Drittel tauschen Passwörter untereinander aus. Bei 47 Prozent müssen die Passwörter mindestens einmal im Jahr zurückgesetzt werden, weil sie sie vergessen haben.
Kaspersky Lab, international führender Experte im Bereich IT-Sicherheit, informiert über ein Massen-Aufkommen neuer Modifikationen des Netzwurms Net-Worm.Win32.Mytob.
Gegenwärtig haben die Antivirus-Experten von Kaspersky Lab 26 neue Wurmvarianten entdeckt. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit des Auftauchens weiterer Klone sehr hoch. Die Intensität des Auftauchens und der Verbreitung dieser Familie Schadprogramme macht es erforderlich, über eine neue Epidemie im Internet zu sprechen. Besonders gefährlich ist die Variante Net-Worm.Win32.Mytob.c, entdeckt am 1.März dieses Jahres.