Kaspersky Lab, ein international führender Experte im Bereich IT-Sicherheit, teilt mit, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den Autoren der E-Mail-Würmer Bagle, Zafi und Netsky für die Antivirenexperten des Unternehmens nun zur Gewissheit geworden ist.
Das am 15. Februar durch das Unternehmen identifizierte Schadprogramm SpamTool.Win32.Small.b, welches eine versteckte Sammlung von E-Mail-Adressen auf PCs ausführt und dabei gleichzeitig die gefundenen Adressen von Antiviren-Unternehmen unterdrückt, ist Teil der am ersten März organisierten Attacke des E-Mail-Wurms Bagle. Eine weiterführende Analyse der Situation lässt den Schluss zu, dass zwischen den Autoren der Würmer Bagle, Zafi, Netsky und einer Reihe anderer Schadprogramme eine enge Zusammenarbeit existiert. Möglicherweise kennen sich die Autoren nicht persönlich, doch es besteht kein Zweifel daran, dass sie zur Versendung der Würmer Informationen nutzen, die vom Autor des E-Mail-Wurms Bagle stammen.
Mit rasant wachsenden Marktanteilen hat der alternative Browser Firefox in den vergangenen Monaten im Web für Furore gesorgt – vor allem auf Kosten von Microsofts Internet Explorer. Nun rüstet Microsoft zur Gegenoffensive.
Geschrieben am März 29, 2005 | Kategorie
News |
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Neue Betrugsmasche in Netz: Pharming
Cyber-Kriminelle sind ständig auf der Suche nach neuen Tricks, um ihre Opfer auszuspionieren. Wer Online-Banking nutzt oder im Internet einkauft, steht auf der Liste der gefährdeten Surfer obenan. Phishing ist eine gängige Variante. Pharming-Betrüger wählen einen anderen Weg: Sie manipulieren die technischen Abläufe beim Aufrufen einer Webseite und leiten Surfer unbemerkt auf gefälschte Seiten um. Bei Phishing werden Surfer dagegen per Email auf gefälschte Webseiten gelockt und dort aufgefordert, Passworte, PIN-Codes und andere sensible Daten preiszugeben.
Große Sicherheitsbedrohung
Die Autoren von Computer-Viren setzen vermehrt auf die lokale Verbreitung ihrer Schädlinge. "Lokale Attacken nehmen in den letzten Monaten zu", sagte Eugene Kaspersky heute auf der CeBIT (Halle 7, Stand B04). Das russische Unternehmen Kaspersky Lab entwickelt Antiviren-Software und Sicherheitslösungen.
Es sei nicht mehr unbedingt gewollt, Rechner auf der ganzen Welt mit einem Virus zu infizieren. "Wir haben es unterdessen mit Kriminellen zu tun, die Viren schreiben, um damit Geld zu machen", sagte Kaspersky. Es werde zunehmend versucht, mit Viren, Trojanern und Würmern an die Daten zum Bankkonto zu gelangen. Bei 1000 infizierten Computern reiche schon eine Erfolgsquote von fünf Prozent.
Die Verbraucherschutz-Site Dialerschutz.de meldet einen erneuten Abzock-Versuch mit Auto-Dialern, die sich ohne Wissen des Nutzers einwählen. Für die Rufnummern 09009-0000-929 bis -932 sind nach diesen Angaben illegale Einwahlprogramme aufgetaucht, die sich per Active-X automatisch auf dem Computer des Opfers installieren und ohne Zutun des Anwenders teure Verbindungen aufbauen.
Für die Einwahlnummern gibt es auch registrierte Dialer. Beschwert sich ein Opfer, kann der Anbieter auf ein legales und registriertes Einwahlprogramm verweisen. Die Telekom lehnte erste Beschwerden von geprellten Kunden gegen die Rechnungen folgerichtig ab. Die Initiatoren dieser Abzocke, die aus dem Ausland operieren, haben sich viel Mühe gemacht, ihre Spuren zu verwischen: Beim Download der illegalen Variante kommen Session Keys mit sehr kurzer Laufzeit zum Einsatz, berichtet Dialerschutz.de. Das soll offenbar den Nachweis erschweren.